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30.12.2009 von Heavyweight.
Vitali Tajbert auf Jürgen Brähmers Spuren? In der Stuttgarter Disco „The Paris“ soll der Boxer einen 23 Jahre alten Russen niedergeschlagen haben. Die durch eine Gehirnblutung bestehende Lebensgefahr ist nach Angaben der “Stuttgarter Zeitung” allerdings gestoppt. Die Polizei ermittelt nun gegen Tajbert wegen schwerer Körperverletzung. Bereits 2005 verlor der Super-Federgewichtler seinen Führerschein nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Tajbert wechselte als Vorzeige-Amateur zu den Profis, wo er bisher hinter den sportlichen Erwartungen zurückblieb. Aber vielleicht eifert er nun „Kanastboxer“ Brähmer nach. (Foto @ Daniel Hiller)
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30.12.2009 von Heavyweight.
Nach Informationen der Bildzeitung hat Felix Sturm einen Super-Deal abgeschlossen. Seine Firma „Plus One“, zu der auch Frau Jasmin und Partner Roland Bebak gehören, unterschrieb demzufolge einen Vertrag mit dem Sportvermarkter „Ufa Sports“.
Der Deal soll Sturm in den nächsten Jahren zehn Kämpfe zusichern, der erste bereits (wie von der FIGO-Redaktion vermutet) im Frühjahr 2010. Man kann von bis zu 2 Mio. € Börse pro Kampf ausgehen. Damit gehört Sturm zu den Topverdienern im europäischen Profiboxen.
Da Ufa-Sports zum Imperium der RTL Gruppe gehört, wird sich Sturm die Übertragungstermine seiner Kämpfe mit den Klitschkos aufteilen.
„Ich will gegen alle Großen kämpfen, die es im Mittelgewicht gibt“, so Sturm, der seinem früheren Boss Inaktivität beim Management vorwirft. Um auch für die besten Boxer der Welt gewappnet zu sein, trainiert Sturm im eigenem „Felix Sturm Boxing“ Gym in der Kölner Südstadt.
Sein früherer Manager und Promoter Klaus Peter Kohl (Bild rechts) hingegen geht davon aus, dass Sturm noch einen gültigen Vertrag mit ihm hat. Zuletzt fuhr der Hamburger Promoter vor Gericht einen Sieg gegen den abtrünnigen Weltmeister Dzinziruk ein. (Fotos Daniel Hiller)
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29.12.2009 von Heavyweight.
Vor seinen letzten Kämpfen hatte sich Manuel Charr (Machmut Omeirat Charr) zusammen mit Felix Sturm bei dessen Fitnesstrainer in Köln vorbereitet. Doch trotz Sturms Weggang von der Hamburger Universum Boxpromotion, kämpft Charr weiter für seinen Chef Klaus Peter Kohl. Diese Treue zum Promoter zahlt sich nun vielleicht aus. In seinem 13. Kampf als Profi trifft der frühere K1-Kämpfer aus dem Ruhrgebiet auf den mehrfachen WM-Herausforderer Owen Beck.
Der Ami war schon 2006 gegen Nikolai Valuev nicht mehr auf der Höhe, sein Kampfrekord wurde aber in den letzten Kämpfen vorsichtig „aufgearbeitet“. Also ein nettes Neujahrsgeschenk an den deutsch- libanesischen Schwergewichtler.
Der wahrscheinliche Sieg bringt den erst 25 Jahre alten Charr in die Top 20 der Weltverbände. In der unabhängigen Rangliste Boxrec rangiert Charr bereits auf Platz 49.
Für den anfänglich schwer zu führenden jungen Mann ein beachtlicher Erfolg. Begonnen hatte Charr unter Ulli Wegner. Doch der Meistercoach musste ihn nach diversen Eskapaden ziehen lassen. Nachdem sich Charrs Gemüt abgekühlt hatte, nahm ihn sein neuer Hamburger Coach, Fritz Sdunek auf. Beide bilden ein gutes Gespann und falls Sdunek bei Universum bleibt, könnte Charr noch für die eine oder andere wirkliche Überraschung gut sein.
Sollte der Hauptkampf um Robert Stieglitz, nach der Absage seines WM-Herausforderers Edison Mirandas, ausfallen, könnte der Fight zwischen Charr und Owen Beck den Sprung in die ZDF Übertragung schaffen. - 9. Januar 2010 Magdeburg Bördelandhalle - ua. Ina Menzer gegen Ramona Kühne - TICKETS GIBT ES HIER >
Fotos: Charr und Trainer Ulli Wegner - Marko Huck, Weltmeister John Ruiz und Manuel Charr @ Daniel Hiller
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29.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de Der Vertrag zwischen Sergei Dzinziruk und seinem Promoter Universum ist gerichtlich überprüft und zu Gunsten der Hamburger Boxfirma ausgelegt worden. Damit ist Sergei Dzinziruk kein „Free Agent“ und muss sich den Entscheidungen Klaus-Peter Kohls beugen. Die Entscheidung fiel bereits am 13. November beim Amtsgericht Hamburg. Ausserdem weisst Universum die Schuld am Platzen der WM-Kämpfe gegen Paul Williams und James Kirkland
zurück.
Die Kämpfe fanden in den USA keinen TV-Partner und scheiterten letztlich an Dzinziruks überzogenen Börsenvorstellungen. Universum-Vize Dietmar Poszwa stellte Dzinziruk aber die Möglichkeit in Aussicht sich gegen eine entsprechende Summe aus dem Vertrag freizukaufen.
Der Boxer war mit der Arbeit seines Boxstalls unzufrieden und wollte, wie die Klitschko-Brüder und Felix Sturm zuvor, seine Vermarktung in die eigenen Hände nehmen. Für Universum ist der Sieg vor Gericht ein wichtiges Signal an weitere Sportler mit Trennungsgedanken. Die Hamburger Promotion bekam Probleme nachdem der TV-Sender ZDF seine Zusammenarbeit über 2010 hinaus kündigte. Bis dahin zählte Universum zur deutschen Nr.2 nach der Sauerland Event GmbH.
PS: Im Fall Felix Sturm ist ebenfalls das letzte Urteil noch nicht gefallen.Fotos Daniel Hiller
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29.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de Wie WBO-Champion im Supermittelgewicht, Robert Stieglitz (36-2-0 (22)), am 29. Dezember erfuhr, ist sein eigentlicher Herausforderer, der Kolumbianer Edison Miranda (33-4-0 (29)), erkrankt und wird am 9. Januar nicht antreten. Die Suche nach einem neuen Gegner läuft auf Hochtouren.
Stieglitz tritt in seiner Heimatstadt Magdeburg zu seiner ersten WM-Titelverteidigung an. Am 22. August 2009 hatte der 28-jährige Profi vom Magdeburger Boxstall SES in Budapest den Weltmeister Karoly Balzsay vorzeitig mit einen technischen K.o. entthront und damit für einen Überraschungssieg gesorgt.
Edison Miranda wurde von einer schweren Grippe niedergestreckt und sah sich nicht in der Lage die Sparringsphase zu beenden. „Der Kampf gegen Stieglitz war eine große Chance für mich. Ich hoffe in einigen Wochen gegen ihn antreten zu können“, so Miranda. Für den nächsten wertvollen TV-Termin beim ZDF, am 9. Januar 2010, kommt Miranda sicherlich nicht in Frage.
Für Stieglitz wird bereits der IBF-Weltmeister Lucian Bute als Gegner gehandelt. „Ein Kampf gegen Stieglitz ist mein großer Wunsch und nun durchaus möglich. Falls es nicht zur WM gegen den Deutschen kommt werde ich einen anderen Top-Gegner finden“, ist sich Bute sicher. (Foto Daniel Hiller)
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28.12.2009 von Heavyweight.
Beide hatten sich eigentlich von aktiven Boxsport zurückgezogen. Felix „Tito“ Trinidad (35) und Miguel Cotto (29), früher Namen wie Donnergroll, wollen gegeneinander in den Ring steigen. Leider sind beide bereits sportlich über den Berg. Felix Trinidad, unser Idol Mitte der 90er Jahre, hat bereits 2 Comebackfights für viel Geld absolviert. Zuletzt zeigte er gegen Ronald Wright (2005) und Roy Jones Jr (2008 - Video bei www.figosport.de) dass ihm jenseits des Weltergewichts die Power fehlt. Nach 2 Jahren Wettkampfpause wird sich daran wenig geändert haben. Ebenso Cotto: Vor wenigen Wochen von Manny Pacquiao vernichtend gelschlagen, wollte sich Cotto mit zwei oder drei Kämpfen von den Fans verabschieden. Ob der Kampf Cotto – Trinidad außerhalb ihres Heimatlandes Puerto Rico jemanden vom Hocker reißt ist fraglich. Gegenüber der Tageszeitung El Nuevo Dia sprachen beide von einem Kampf im Juni 2010 in einem sogenannten „catch weight“ zwischen Super-Welter- und Mittelgewicht.
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25.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de Erst platzt der Super-Fight zwischen Mayweather und Pacquiao, nun schlägt Manny Pacquiao vor Gericht zurück. „Pacman“ verklagt gleich beide Mayweathers, Floyd Sr. und Jr., sowie die Golden Boy Promotion wegen Rufmordes. Die Mayweathers haben öffentlich über ihren Verdacht, Manny Pacquiaos Leistungen seien nur durch Doping möglich, gesprochen und verschärften anschließend Dopingtest-Auflagen für den Super-Fight zwischen Pacman und Mayweather.
„Ich habe das ganze anfänglich als Witz und als normales Pressetrommeln vor dem Kampf verstanden. Aber nun sind sie zu weit gegangen. Ich lasse mir meinen Ruf nicht zerstören“, so Pacquiao, der über Weihnachten mit seiner Familie auf den Philippinen lebt.
Einen neuen nächsten Gegner hat er bereits schon im Auge: NABO Champion Paulie Malignaggi.
Kein Fight Mayweather vs Pacman - 40 Mio. US$ in den Wind geschossen
Floyd Mayweather wird nicht im März 2010 gegen Manny Pacquiao (Foto mit Oscar de la Hoya) antreten. Als Ursache wurden Unstimmigkeiten beim Aushandeln der Regeln des Dopingtests angegeben. Mayweathers Vater und Trainer warf Pacquiao in der Vergangenheit mehrfach systematisches Doping vor und forderte deshalb vor dem Kampf von Pacquiao die Einwilligung eines Bluttests nach Regeln der US-Anti-Doping-Agentur USADA. Die Agentur testet nach Vorgaben der Olympischen Spiele und ist damit gründlicher als die beim Profiboxen üblichen Blut- und Urintests NACH dem Kampf. Die USADA hätte Pacquiao im Grundlagentraining und im Trainingscamp VOR dem Fight getestet. Außerdem werden weit mehr verbotene Substanzen in Blut und Urin gesucht. Die Weigerung Manny Pacquiaos wirft kein gutes Licht auf die sportlichen Leistungen des philippinischen Volkshelden. Der Fight im Weltergewicht hätte den Kämpfern jeweils die Börse von 40 Mio. US$ eingebracht.

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25.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de Roy Jones Jr. möchte Danny Green nachträglich disqualifizieren lassen. Nachdem Jones Jr. dem Australier am 2. Dezember 2009 in der ersten Runde durch Ko unterlag, behauptet Jones Jr. nun die Ursache in Greens regelwidrigen Bandagen gefunden zu haben. „Die Tapes enthielten einen Polyamidsubstrat-Kleber mit Latexschicht. Die Schicht verhärtet sich stark und die Faust wird verfestigt“, so Jones Jr.
Der Geschäftsführer von Greens Promotion, Justin Manolikos, hingegen bestätigte die ordentlich Abnahme der getapten Hände durch den Weltverband IBO vor dem Kampf. Danny Green sieht die Anschuldigung noch mit Humor: „Ich muss Roy härter am Kopf getroffen haben als ich dachte.“ Das Team von Roy Jones jr. legte mittlerweile eine offizielle Beschwerde ein. Die Entscheidung des Sportgerichts steht noch aus.
Der australischen Presse gab Green am 16. Dezember bekannt, dass er nun gegen Bernhard Hopkins antreten will. Wie Hopkins am 18. Dezember bestätigte, sind die Verhandlungen zu 50% erfolgreich aber noch nicht abgeschlossen. Sollte Green, der bereits bei seiner ersten WM in Deutschland gegen Markus Beyer wegen unfairer Kopfstößen diqualifiziert wurde, der Titel aberkannt werden, steht auch der Hopkins-Kampf auf der Kippe. (Foto Danny Green @ Daniel Hiller)
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22.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de Endstation Magdeburg? Am 9. Januar 2010 boxt Ramona Kühne bei ihrem Promoter in Magdeburg, übertragen wird deren Haussender das DSF. Aber hinter den Kulissen haben sich Idie nteressen verschoben. Die ungeschlagene, gutaussehende deutsche Weltmeisterin steht auf der Abschussliste. Grund ist die schöne Box-Amazone Ina Menzer aus Kazakhstan. Menzers Promoter verliert Ende 2010 seinen TV-Sender (ZDF) und besetzt die wenigen verbleibenden TV-Termine des neuen Jahres mit Quotenbringern aus dem Herrenboxen. Damit Menzer in Zukunft überhaupt übertragen werden kann wechselt sie zum Partnerunternehmen nach Magdeburg. Aber der besagte Magdeburger hat bereits eine Weltmeisterin -
Ramona Kühne, und die muss nun gegen Menzer ran.
Für Kühne ist es nach vier Jahren Profizirkus eigentlich DIE große Chance um auch außer halb ihres Berliner-Vorortes bekannt zu werden. Wenn da die Ungleichheiten nicht wären:
1. Trainer: Menzer hat mit Micheal Timm einen der besten deutschen Trainier an ihrer Seite, Kühne wird von ihrem Lebensgefährten, der hauptberuflich bei der Polizei arbeitet, trainiert. 2 Profistatus: Menzer ist seit mehreren Jahren Vollprofi, Kühne arbeitet als Bademeisterin. 3 realer Kampfrekord: Menzer muss seit 16 Kämpfen gegen die Elite ran. Auch wenn Kühne zur Zeit WIBF-Weltmeisterin ist, fehlen die guten Kämpfe gegen Top-Leute. Bisher quälte sie sich von Titelverteidigung zu Titelverteidigung. 4 Erfahrung: Menzer ist seit 25 Kämpfen ungeschlagen, Kühne hat zwar 15 Siege auf dem Papier – musste aber mehrmals Hilfe der Punktrichter in Anspruch nehmen. 5 Gewichtsklasse: Ina Menzer kämpft in ihrer Gewichtklasse, dem Federgewicht. Ramona Kühne hungerte sich herunter und musste im November sogar einen Testkampf mit dem neuen Gewicht absolvieren. Kann Kühne, die bei den Amateuren noch über 75kg wog, mit nur 57 kg sportliche Leistungen abrufen?
Im Ring ist also mit einem Klassenunterschied zu rechnen (Tipp 3:1 für Menzer). 
Allerdings hatte Menzer bisher noch keine Gegnerin mit Kühnes Körpergröße (170 cm) vor den Fäusten. Und in Menzers Hamburger Gym rumort es. Boxer wie Felix Sturm klagen gegen Manager/Promoter Kohl. Trainer Michael Timm hatte Probleme mit der interne Stimmung, stand zwischen den Stühlen und musste auf einen Erholungsurlaub geschickt werden. Vielleicht keine idealen Bedingungen mehr für die Weltmeisterin der WBC, WBO (und weniger bedeutenden WIBF). (Fotos Ina Menzer und Michael Timm @ Daniel Hiller)
Gewinner sind jetzt schon der Zuschauer und das Frauenboxen in Deutschland - unbedingt sehenswert. Karten für Magdeburg sind noch zu haben. hier >>>
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22.12.2009 von Heavyweight.
Fliegt Jermain Taylor aus dem Super Six World Boxing Classic-Turnier, der Champions League des Boxens? Taylors Promoter kündigte dem früheren Super-Champ aus „Sorge“ um dessen Gesundheit. Nach dem schweren KO gegen Abraham wurde Taylor mit Gehirnblutungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ärtze untersagten damals sogar den Heimflug in die USA. Promoter Lou DiBella hat in der Vergangenheit bereits einen Boxer im Ring verloren. Leavander Johnson starb mit 35 Jahren nach seiner ersten Titelverteidigung an einer Hirnblutung.
Neben DiBellas Sorge um Taylors Gesundheit hat er bereits einen lukrativen Ersatz in der Hinterhand. Super Six Gründer Kalle Sauerland vermutet auch: “Es gibt vielleicht einen Verhandlungsgrund für DiBella”. Mit Allan Green (29-1-0) hat DiBella noch einen Kandidaten für den Gesamtsieg unter Vertrag. Sollten sich die Super-Sixer auf Green als Ersatz einigen, sind die Chancen für ein rein amerikanischen Turnierende gestiegen. SHObox, der finanzierende TV-Sender, würde sich über eine Top-Quote freuen. (Foto @ Daniel Hiller)
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22.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de Der Weltverband IBF übergeht die Interessen des international unbedeutenden Magdeburger Promoter Ulf Steinforth.
Eigentlich sollte Steinforths Boxer Lukas Konecny (Foto Hiller) die Chance eines WM-Ausscheidungskampfes bekommen. Doch wie die IBF am 22. Dezember bekannt gab, fällt Konecny von Platz Eins auf den 10. Platz der Rangliste zurück. Dort rangiert er mindestens für die nächsten sechs Monate. Als Grund für die Strafe gibt der Weltverband den letzten Kampf Konecnys in Russland an. Der Tscheche hätte keinen Kampf bis zum IBF-Eleminator machen dürfen. Damit sollten mögliche Verletzungen vertraglich ausgeschlossen werden. Die IBF-Entscheidung könnte Konecnys Aussichten auf einen lohnenden Titelkampf vernichten. In der Regel werden derartige Verstöße zwischen Promoter und Verband ohne Strafe beigelegt.
Deandre Latimore, der gegen Konecny boxen sollte, wird nun wahrscheinlich gegen IBF # 6 Sechew Powell antreten. Powells Team ist damit der vorzeitige Gewinner der Aktion. Für IBF und TV ist das Duell der beiden Amerikaner Latimore und Powell weitaus interessanter. Außerdem konnte Latimore seinen Landsmann bereits 2008 durch TKO bezwingen. Hier sind die tieferen Hintergründe der IBF-Entscheidung zu suchen.
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20.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de - Zaurbek Baysangurov (23-1, 17 Kos - Fotos Daniel Hiller), zurzeit wahrscheinlich einer der besten Techniker im Ring, schlug am 19. Dezember den Berliner Frank (Faruk) Shabani (18-2-0, 6 Коs). Gewertet wurde der Kampf in der Ukraine mit TKO-Sieg für den von den Klitschko-Brüdern (K2) gemanagten Baysangurov. Hinter dem Ergebnis steckt allerdings eine Verletzung Shabanis. Der frühere Sauerland Boxer hatte Probleme mit der Führhand und brach den Kampf nach fünf Runden ab. Ringrichter Jose Ignacio Martinez erklärte anschließend Baysangurov zum Sieger. Der in Kiev lebende Russe behält damit seinen WBA I/C Titel im Halb-Mittelgewicht. Die Zukunft Shabanis könnte nach dieser weiteren Niederlage besiegelt sein.
Baysangurov boxte bereits für das Sauerland Team und war damals öfter im Rahmen der ARD und MDR Übertragungen zu bestaunen.

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20.12.2009 von Heavyweight.
Am Samstagabend schlug Superchampion Natascha Ragosina (Foto SES) im russischen Ekaterinburg die amtierende WIBF-Weltmeisterin im Schwergewicht, Pamela London (6 Siege, 4 Niederlagen, 1 Unentschieden), vorzeitig durch K.o. Bereits in der zweiten Runde zeigte sich die Überlegenheit von Natascha Ragosina. Ab der vierten Distanz musste die Südamerikanerin schon schwere Schläge einstecken. Gegen die bisherige Weltmeisterin im Supermittelgewicht hatte Pamela London zu keinem Moment des Duells eine wirkliche Chance. In der achten Runde traf Natascha Ragosina London mit der rechten Schlaghand an der Schläfe und schickte sie in den Ringstaub. Der Ringrichter zählte die bisherige Weltmeisterin danach aus. Nun ist Ragosina auch Champion in der Königsklasse. Lukas Konecny (gegen Sergey Khomitski)und Ilian Ares (gegen Sergey Starkov)besiegten ihre Gegner nach acht Runden einstimmig nach Punkten.
Der Wert eines Schwergewichtsgürtels im Frauenboxen zeigt sich an den in der unabhängigen Rangliste BOXREC geführten Boxerinnen. Ganze 14 Sportlerinnen kämpfen weltweit in der „Königsklasse“. Damit sollten Gürtelsammlerin Ragosina auch hier schnell die Gegnerinnen ausgehen. Sportliche Qualität ist im Frauenboxen nur unterhalb von 70 kg zu erwarten.
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20.12.2009 von Heavyweight.
www.figosport.de - Licht und Schatten bei der WBO-WM zwischen Jürgen Brähmer (Fotos Daniel Hiller) und Dmitry Sukhotsky. “Eine harte Aufgabe”, so titelte der „Kommentator“ Günter-Peter Ploog. Eine WM gegen die #10 der WBO und reelle #99 der unabhängigen Computerrangliste sollte für einen Boxer mit Brähmers Talent eine kurze Angelegenheit sein. ABER der Schweriner ließ sich, wie so oft zuvor, auf die Halb-Disztanz ein und räumte damit dem als guten Sparringpartner bekannten Sukhotsky die Möglichkeit zum Mitboxen ein. Bis Runde sieben blitzen immer wieder Brähmers gute Anlagen auf, doch Sukhotsky konnte Lücken in Brähmers Deckung finden.
Die achte Runde hatte der Mann aus Sibirien klar auf seiner Seite. „Bist du jetzt wieder wach Dicker?“, fragte Trainer Michael Timm seinen Schützling anschließend in der Ecke.
Der eine oder andere Zuschauer war sicher nicht mehr so wach - wer sich bis 23:45 Uhr am TV gehalten hatte, brauchte etwas mehr Qualität um munter zu bleiben.
DOCH DANN DIE 10. RUNDE: Nach 1:40 Minuten ist Brähmer nach schweren Treffern stehend K0 - der Ringrichter bricht trotz Kampfunfähigkeit Brämers nicht ab. Ein Cut über Brähmers rechtem Auge wird vom Arzt untersucht und Brähmer bekommt Zeit zum Erholen. Auch in der 11. Runde gibt der Arzt den Cut noch einmal frei, wieder Zeitgewinn für Brähmer. Nach einer schlechten 12. Runde hatte Brähmer den Titel erstmalig verteidigt. Die Punktrichter werteten mit 116:112, 118:110 und 116:112 für den Weltmeister. 
„Der Gegner hatte eine gute Technik“, so Brähmer noch im Ring. „Er hat meine Schlaghand ausgeschaltet.“ (Im In-Fight?) Sein Herausforderer war mit dem Urteil zufrieden, wunderte sich jedoch, dass der Kampf in Runde 10, nach Brähmers offensichtlicher Kampfunfähigkeit, nicht abgebrochen wurde.
Statt zur VIP-Party musste Brähmer nach dem Kampf ins nächstgelegene Krankenhaus. Der tiefe Cut über dem rechten Auge war zu tief und hätte sich bis zum nächsten Morgen schwer entzünden können.
Leider noch keine Weltklasse bei Jack Culcay. Er gewann seinen ersten Profikampf nach Punkten, musste sich aber zu oft treffen lassen. Mit 24 Jahren hat der Weltmeister der Amateure jedoch noch genug Zeit. Hoffentlich hat die auch Culcays Promoter, die angeschlagene Universum Boxpromotion.
Sebastian Zbik gewinnt mit 2:1 Richterstimmen nach Punkten.
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19.12.2009 von Heavyweight.
Albert “The Dragon” Sosnowski ist neuer Europameister im Schwergewicht. Der in England lebende Pole gewann den Titel am Freitag gegen Paolo Vidoz. Den Italiener kennt man durch seinen spektakulär unfairen Kampf gegen Marco Huck im Cruisergewicht. Vidoz hatte zuvor eine längere Haftstrafe abgesessen und gehört austrainiert eher ins Halb-Schwergewicht. Entsprechend unspektakulär ist Sosnowskis Sieg in London einzuordnen, immerhin schaffte es Vidos über die Runden und verlor mit 120-108, 119-109 und 117-111 Punkten.
Beachtlich waren Sosnowskis letzte Kämpfe gegen Francesco Pianeta (Unentschieden) und der Sieg über Danny Williams. Boxrec führt den 30 Jahre alten EBU-Champion nun auf Rang 20.
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18.12.2009 von Heavyweight.
Don King, der ungeschlagene Meister aller Kassen, gewinnt die Ausschreibung des IBF-Fights zwischen Steve Cunningham and Matt Godfrey. King bot um den Kampf ausrichten zu können 65 000 US$ und schlug damit den Promoter Main Event aus dem Rennen, der nur 53 200 US$ im Umschlag hatte. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass Meisterschaften selten unter 100 000 US$ über den Tisch gehen. Nun muss innerhalb
von 90 Tagen der Ort und die genaue Zeit der WM feststehen. Unter den vier großen Weltverbänden ist es üblich Meisterschaften zu versteigern um sie dem Meistbietenden zu überlassen. Don King wird den Fight Cunningham-Godfrey nun im Alleingang mit einem US TV-Sender vermarkten. (Fotos Don King und Steve Cunningham @ Daniel Hiller)
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18.12.2009 von Heavyweight.
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17.12.2009 von Heavyweight.
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16.12.2009 von Heavyweight.
Wenig aussagekräftig äußerte sich Jürgen Brähmer auf der letzten Pressekonferenz vor seiner ersten Titelverteidigung. „Ich konzentriere mich auf meine Stärken. Wenn ich die anwende, sehe ich keine Probleme“, so der amtierende Champion der WBO im Halb-Schwergewicht.
Der mittlerweile 31 Jahre alte Boxer bekam den Titel kampflos, nachdem Weltmeister Zsolt Erdei in die nächst höhere Gewichtsklasse aufrückte. Brähmers WM wurde dringend notwendig, da Kohl über das wechselvolle Leben Brähmers ein Buch schreiben ließ und auf das Finale – die WM – sehr lange warten musste. Nun hofft der Promoter auf hohe Buchverkäufe. Schützling Brähmer (wegen seiner regelmäßigen JVA-Aufenthalte auch Knastboxer genannt) galt lange als Jahrhunderttalent, stand sich aber meist selbst im Weg. (Foto @ Daniel Hiller)
Brähmer boxt am 19. Dezember in Schwerin gegen den ungeschlagenen Russen Dmitri Suchotski. Der Kampf wird vom ZDF übertragen.
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16.12.2009 von Heavyweight.
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16.12.2009 von Heavyweight.
Noch am 16. Dezember haben wir uns gefragt: „Wo bleibt Valuev“. Einen Tag später antwortet der 1,13-Meter-Mann selbst auf die Frage. Gegenüber amerikanischen Sportjournalisten gab Valuev bekannt, dass er gegen Vitali Klitschko boxen möchte. „Ich wünsche den Kampf gegen Vitali. Meine Auftritte polarisieren. Für die Fans wird es ein interessanterer Fight als der zwischen Klitschko und David Haye. Vitali ich bin bereit. Bist du es auch? Ich will auch den Rückkampf gegen David Haye. Wenn mir Haye aus dem Weg
geht, beginnt mein Team gleich mit den Verhandlungen für einen Kampf gegen Klitschko“ so der ehemalige Weltmeister im Schwergewicht. Klar ist, dass Valuev nach seiner Niederlage um jeden Preis im Geschäft bleiben möchte. Die direkte Herausforderung Klitschkos kommt einem jedoch etwas ungeschickt vor. Da es sich nicht um eine offizielle Meldung des taktisch äußerst geschickt agierenden Sauerland Teams handelt, könnte man hinter der Äußerung des Russen einen tapsigen Alleingang vermuten. (Foto Valuev vs John Ruiz und im Gym @ Daniel Hiller)
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15.12.2009 von Heavyweight.
ARENA-Boss Ahmet Öner wurde heute in Hamburg vom Vorwurf des Fahrens ohne Führerschein freigesprochen. „Ich war geblitzt worden, als ich meinen Führerschein gerade abgeben sollte“, erklärt Öner. „Zu dem Zeitpunkt hatte ich ihn aber noch, und mir war ausdrücklich gesagt worden, dass ich fahren darf, solange ich den Führerschein noch bei mir habe. Ich bin und wäre nie gefahren, wenn ich gewusst hätte, dass ich das offiziell nicht darf. Ich weiß doch auch, dass ich gerne schnell fahre und wie aufmerksam die Ordnungshüter auf meinen Bentley reagieren.“ Wegen der falschen Beratung sprach der Richter Öner frei. „Ich war überrascht, wie viele Journalisten vor Ort waren und über diese Bagatelle berichten wollten“, so Öner weiter. „Es ist schon erstaunlich, wie groß der Auflauf ist, wenn ich vor Gericht auftrete und wie wenig sich die Presse im Vergleich dazu für unsere sportlichen und geschäftlichen Erfolge zu interessieren scheint. Vielleicht sollte ich mal anfragen, ob wir unsere nächste ARENA-Pressekonferenz – oder gleiche einen ganzen Kampfabend – in einem Gerichtssaal abhalten können.“
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15.12.2009 von Heavyweight.
Das Fachmagazin Boxsport wählte Arthur Abraham zum 4. Mal zum Boxer des Jahres. (Foto: Abraham mit Trainer Wegner @ Daniel Hiller) Damit setzte er sich mit einem Vorsprung von 30% gegen die #2 Witali Klitschko durch. Abraham beeindruckte die Jury mit seinem Knockout-Sieg über Jermain Taylor im Rahmen des Super-Six Turniers. Der Trainer von Arthur Abraham, Ulli Wegner, wurde zum 7. Mal Trainer des Jahres.
Bei den Frauen setzte sich die Armenierin Susi Kentikian durch. Bester Amateur wurde Weltmeister Jack Culcay-Keth, der am 19. Dezember in Rostock sein Debüt als Profiboxer geben wird.
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14.12.2009 von Heavyweight.
Am kommenden Sonntag wird Natascha Ragosina (21-0-0, 12 K.o.’s) erstmals in der russischen Heimat kämpfen. Ragosina, die trotz ihres unansehnlichen Kampfstils als #1 geführt wird, will in Ekaterinburg im Schwergewicht gegen Pamela London antreten.
Die WM-Gegnerin hat den wenig WM würdigen Rekord von 6 Siegen und 3 Niederlagen. Der russische Sender REN TV, der zur RTL-Gruppe gehört, lässt sich vom „sportlichen Wert“ der Veranstaltung nicht abhalten und berichtet live aus dem dem Palace for Sport Games in Ekaterinburg. Der Kampf der schwergewichtigen Russin wird auch nach Deutschland übertragen. Das DSF wird das Duell gegen Pamela London live ab 19.30 Uhr zeigen.
Bleibt zu hoffen, dass auch Lukas Konecnys (40-3-0, 20 K.o.’s) Kampf in Ekaterinburg übertragen wird. Die aktuelle #2 der WBO steht vor einem Weltmeisterschaftskampf im Super-Weltergewicht. Der gebürtige Tscheche wird gegen den Weißrussen Sergey Khomitski (21-6-1 (8)) in einem 10-Runden-Fight antreten. „Es liegen mehrere Angebote vor Lukas vor“, informierte Ulf Steinforth vor dem Kampf. Gelingt Lukas Konecny in Russland ein Sieg, könnte er 2010 nach Robert Stieglitz, Jan Zaveck und Francois Botha der vierte SES-Weltmeister werden.
Im Programm des Events in Ekaterinburg ist des auch der Fight des Berliners Ilian Ares (16-2-1 (8)). Der 24-Jährige wird über acht Runden im Weltergewicht gegen den Russen Khan Azizov (6-2-1 (1)) antreten.
Sicherlich keine Sport-Veranstaltung die einläd um sich über die unsäglichen DSF-Werbeeinblendungen zu ärgern.
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14.12.2009 von Heavyweight.
Nachdem sich David Haye den WM-Gürtel des russischen Riesen geholt hat, muss der Brite nun im April 2010 in London gegen John Ruiz ran (Foto James Toney vs John Ruiz @ Daniel Hiller). Ruiz streitet gerade mit Ex-Manager Don King um alte Verträge und will ohne den US-Promoter um den Titel kämpfen. Eine King-Beteiligung könnte Ruiz bis zu 50% der Börse kosten.
David Haye, der eigentlich schon Kämpfe gegen beide Klitschkos plant und öffentlich macht, hat mit Ruiz einen schweren Brocken vor sich. “Erstmal muss ich an Ruiz vorbei – und er ist ein schwieriger Zeitgenosse. Ich werde ihn nicht unterschätzen”, weiß Haye.
Nach Ruiz will Haye entlich gegen Wladimir Klitschko ran. Was nach der Leistung des Klitschko-Bruders vom Wochenende nicht verwundert. Als ungefährer Zeitraum wurde der Herbst des nächsten Jahres ins Auge gefasst. “Das Wembley-Stadion wäre der perfekte Ort, um gegen Vitali Klitschko anzutreten. Wir würden den Laden sicher voll bekommen, es wäre eine unglaubliche Nacht für den britischen Sport. Ich könnte mir Oktober oder November für diesen Kampf vorstellen”, sagte Haye gegenüber The Sun. In den letzten Monaten hatte Haye jedoch Kämpfe gegen Wladimir und Vitali Klitschko mit unplausiblen Begründungen platzten lassen.
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13.12.2009 von Heavyweight.
Ahmet Öner: „Zum Glück hat das Sandsack-Boxen der Klitschkos bald ein Ende!“
Oleg Maskaev verliert in Kalifornien – Solis vor WM-Ausscheidung gegen Ray Austin
Nach Vitali Klitschkos (Fotos @ Daniel Hiller) einseitiger Titelverteidigung gegen Kevin Johnson am Samstagabend ist sich Ahmet Öner sicher: „Jetzt hat es bald ein Ende mit diesem Sandsack-Boxen! Der nächste Pflichtherausforderer von Vitali wird Odlanier Solis heißen. Und dann gibt es endlich mal einen echten und würdigen WM-Kampf und nicht so ein langweiliges Gegurke wie in der Schweiz.“
Solis wird derzeit noch auf Rang 3 der WBC-Weltrangliste geführt, rückt jetzt aber kampflos einen Platz nach vorne, weil der an Nr. 2 geführte Oleg Maskaev am Freitagabend überraschend in der 1. Runde vom völlig unbekannten Nagy Aguilera ausgeknockt wurde.
„Eigentlich hatte die WBC eine WM-Ausscheidung zwischen Maskaev und dem an Nr. 1 gesetzten Ray Austin angeordnet“, erklärt Öner. „Voraussetzung dafür wäre aber ein Sieg von Maskaev gegen Aguilera gewesen. Jetzt kommt es zum Eliminator zwischen Austin und Solis. Natürlich wollen wir den Kampf möglichst schnell organisieren. Solis wird erst Austin zerstören, dann ist Vitali an der Reihe. Und ich kann heute schon versprechen, dass das ein ganz anderer Kampf wird als der zwischen Vitali und Kevin Johnson.“

Der 30-jährige Johnson hat sich gegen den 8 Jahre älteren Ukrainer zwar defensiv ganz ordentlich aus der Affäre gezogen, aber selber kaum Offensiv-Aktionen gezeigt. „Johnson hat eigentlich nur bewiesen, dass Vitali älter wird“, so Öner weiter. „Vor ein paar Jahren hätte Vitali so einen Gegner zum Frühstück verspeist. Aber der Ami kann mir nicht erzählen, dass er zum Siegen in die Schweiz geflogen ist. Wenn ich Weltmeister werden will, kann ich nicht nur weglaufen und mich verstecken. Der Junge war eben doch kein würdiger Klitschko-Herausforderer. Wir wollten ihn als Gegner für Solis auf dem Weg zum Titelkampf, und ich bin mir sicher, dass Odlanier es geschafft hätte, Johnson auszuknocken. Solis wird auch gegen Klitschko nach vorne marschieren und ihn mit seiner Schnelligkeit und seiner Power überrollen.“
Nach seinem Landsmann Juan Carlos Gomez (am 27. März 2009 in Stuttgart) wäre Solis der zweite ARENA-Kubaner, den Öner zum Pflichtherausforderer von Vitali Klitschko machen könnte. Ahmet Öner: „Gomez war der Ackergaul, mit dem wir das Feld bestellt haben, Solis ist das Schlachtross, das Vitali niederkämpfen wird. Gomez hat eine ordentliche Leistung gezeigt und ist mutig in den Kampf gegangen, war aber letztlich nicht in der Lage, Vitali gefährlich zu werden. Odlanier ist der einzige Boxer überhaupt, der für die Klitschkos eine Bedrohung darstellt. Er ist eine Kampfmaschine, und ich bin sehr froh, dass er durch die Maskaev-Niederlage die Riesen-Chance bekommt, schon 2010 um die WM zu boxen. Natürlich muss er dafür erst mal Austin aus dem Weg räumen, aber von dem lässt sich ein Solis nicht aufhalten.“
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13.12.2009 von Heavyweight.
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12.12.2009 von Heavyweight.
Kevin Johnson verliert erwartungsgemäß gegen Witaly Klitschko nach Punkten. Daß der 30 Jahre alte Johnson, wie zuletzt Timo Hoffmann (November 2000, Foto rechts @ Daniel Hiller), gegen den Ukrainer über die volle Distanz ging, hatte dem tapsigen 192cm großen Schwergewichtler kaum jemand zugetraut. Dafür hat er sich als schwer zu stellender „Stinker“ erwiesen. In keiner Runde zeigte der Herausforderer ein ernsthaftes Interesse an einem Sieg. Das taktische Konzept war ein reiner Überlebensplan.
Der Weltmeister konnte den sehr beweglichen Johnson selbst mit der „Brechstange“ nicht vorzeitig auf die Brette
r senden und verschlechterte damit seine legendäre KO-Rate von 98% auf 90%. Am Ende hatten die wenigen Konterschläge des Amis einen Cut und eine Schwellung über Klitschkos rechtem Auge hinterlassen. Aber für die Ringrichter war es mit 119-109, 120-108 und 120-108 eine runde Sache. Gewonnen hatte Johnson allerdings den Streit um die Handschuhe. Er musste nicht mit den schwammigen Grant´s der Klitschko kämpfen, sondern durfte seine blauen Everlast Gloves (im Aufbau mit den Pro-Modellen von Paffen-Sport identisch) tragen.
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12.12.2009 von Heavyweight.
“Großwildjagd in Südafrika mit Blattschuss in der 3. Runde“
SES-Profi Jan Zaveck deklassierte am Freitagabend in Johannesburg den südafrikanischen IBF-Weltmeister im Weltergewicht, Isaac Hlatshwayo. In der dritten Runde siegte der gebürtige Slowene vorzeitig durch K.o. Bereits in der ersten Runde fand sich der Titelverteidiger nach einem Treffer von Zaveck im Ringstaub wieder. Auch in der folgenden Distanz steckte der Südafrikaner einen Niederschlag ein und wurde erneut angezählt. Jan Zaveck ließ seinen Kontrahenten in jeder Sekunde alt aussehen. Hlathswayo schien unter dem Druck des Herausforderers das Boxhandwerk verlernt zu haben. In der dritten Runde erfolgte der dritte Niederschlag und der Weltmeister musste wieder angezählt werden. Zaveck wusste zu diesem Zeitpunkt bereits, dass der Fight entschieden war. Erneut setzte der 33-Jährige nach und machte den Titelgewinn mit einem weiteren harten Treffer perfekt. Der Südafrikaner gab sich ohne Chance geschlagen. “Das war eine Großwildjagd mit einem Blattschuss in der dritten Runde“, kommentierte SES-Manager Ulf Steinforth die einmalige Leistung seines Schützlings. Jan Zaveck hat sich mit den Gewinn der IBF-Krone in die Geschichtsbücher seines Heimatlandes geschrieben. Er ist nun der erste Profiboxweltmeister Sloweniens.
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11.12.2009 von Heavyweight.
Das obligatorische Pöbeln der Klitschko-Gegner wird langsam peinlich. Erst große Klappe - dann knock-gehen. Kevin Johnson hat hoffentlich mehr drauf. Beim offiziellen Wiegen der beiden Kontrahenten (Foto STAR BOXING) ist heute dem Titelverteidiger, Witaly Klitschko, die Hand ausgerutscht. Witaly, der sonst nur im ukrainischen Palament prügelt, riss seinem Herausforderer Johnson die Sonnenbrille vom Gesicht. Johnson dagegen will mit Handschuhen eines anderen Herstellers boxen. Die Klitschkos bevorzugen die Firma GRANT. Das breite Lieblingsmodel nimmt dem Gegner die KO-Gefährlichkeit, ist aber wegen der starken Polsterung innen sehr eng. Das angebotene Paar in XL war Johnson noch zu klein. Die Nerven liegen also plank.
Gewogen wurde auch: Das Ergebnis des Wiegens ging zu Gunsten des Titelverteidigers Witali Klitschko aus. Mit einem Gewicht von 112 Kilogramm ist Klitschko genau zwei Kilogramm schwerer als Johnson
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