Sie befinden sich aktuell in den BOXEN - News & Stories Blog-Archiven für den folgenden Tag 22.2.2010.
22.2.2010 von Heavyweight.
www.figosport.de Der international hoch eingestufte Amerikaner Allan “Sweetness” Green (29-1, 20 KOs) wurde am 22. Februar 2010 offiziell als Nachfolger von Jermain Taylor (Foto) in das Super Six World Boxing Classic eingeführt, dass teilte der Vize-Präsident des übertragenden US-Senders SHOWTIME, Ken Hershman, am Montag mit. Damit trifft Allan Green am 24. April, in der zweiten Runde des Turniers, auf den WBA Weltmeister Andre Ward (20-0, 13 KO). In Deutschland wird der Kampf von der ARD übertragen. Foto @ Daniel Hille
Geschrieben in Profiboxen | Drucken | Keine Kommentare »
22.2.2010 von Heavyweight.
www.figosport.de Denis Lebedev konnte seinen 20. Profikampf gegen den Mexikanischen Meister Ignacio Esparza (16-2, 12 KOs) am 22. Februar in Izhevsk / Russland durch KO gewinnen. Für den ungeschlagenen Cruisergewichtler war es der 15. vorzeitige Sieg. Der Mexikaner ging bereits in der ersten Runde, nach einer linken Geraden zum Kopf, zu Boden, lieferte jedoch bis zur vierten Runde einen harten Kampf. Nach 2:59 Minuten (Runde 4) beendete Lebedev, der 2009 zum russischen Kämpfer des Jahres gewählt wurde, den Fight um den Interkontinentalen Titel der WBO mit einer links-recht-links Kombination.
Als Nr. 1 der WBO-Weltrangliste ist der russische Puncher der nächste Herausforderer des amtierenden WBO-Weltmeisters, Marco Huck. Der Deutsche verteidigt seinen Titel zuvor freiwillig am 13. März in Berlin gegen Adam Richards (WBO#14). Foto @ Daniel Hiller
Weltrangliste der WBO im Cruisergewicht
WBO Champion Marco Huck
1 Denis Lebedev (Int-Cont) GB / RUS
2 Grigory Drozd (Asia-Pacific) RUS
3 Alexander Alekseev RUS
4 BJ Flores (NABO) USA
5 Troy Winston Ross GUY
6 Herbie Hide GB
7 Laudelino Barros (Latino) BRA
8 Steve Cunnignham USA
9 Steve Herelius FRA
10 Yoan Pablo Hernandez CUB
11 Ola Afolabi GB
12 Jonny Walker (Oriental) AUST
13 Valery Brudov RUS
14 Adam Richards USA
15 Matt Godfrey USA
Geschrieben in Profiboxen | Drucken | Keine Kommentare »
22.2.2010 von Heavyweight.
www.figosport.de In den 90er Jahren war die deutsche Boxwelt für Manager und Promoter noch Ordnung. Zwei große Boxställe bauten systematisch Boxer auf und ließen sie für viel Geld im Fernsehen kämpfen. Mit den Klitschko-Brüdern änderte sich die heile Welt des Profiboxens.
Die ehemaligen Kickboxer aus der Ukraine trennten sich von ihrem Promoter, der Universum Boxpromotion, und gründeten ihre eigene Boxfirma - K2. Der neue Stern am Boxhimmel wurde aber kein Boxstall im klassischen Sinne. Vielmehr holen sich die Klitschkos Talente aus aller Welt für die eigenen Veranstaltungen, die bis jetzt von RTL übertragen werden. Im TV erscheinen jedoch nur die Kämpfe der Brüder selbst.
Felix Sturm, der die Klitschkos am Start seiner Laufbahn bei Universum traf, möchte nun nachziehen. Wie die Klitschkos, will auch Sturm mit einer eigenen Firma und einem eigenen TV-Vertrag, als eigener Promoter auftreten. Hier stellt sich die Frage: Hat der WBA-Weltmeister im Mittelgewicht das selbe Potential wie die 2-Meter-Männer mit Doktortitel? Als Hauptkämpfer im ZDF funktionierte der Kölner. Bei seinem nächsten Kampf muss er nun als Alleinunterhalter überzeugen.
Der vierte deutsche Kassenmagnet im Bunde, der in Berlin lebende Arthur Abraham, ging einen anderen Weg als die Klitschkos und Felix Sturm, er blieb seinem Promoter treu. Aber wie zuvor Felix Sturm will auch Arthur Abraham das amerikanische Boxmekka erobern. Doch anders als Sturms Promoter ließen Abrahams Leute den früheren IBF-Weltmeister an der langen Leine und schufen als internationale Bühne das Super-Six-Classik. Im Verlaufe des Turniers hat Arthur Abraham nun am 27. März seinen ersten Einsatz in den USA. Einen Namen machte er sich in Übersee bereits mit z.B. Siegen über die starken Amis Edison Miranda und Kofi Jantua, die im amerikanischen Bezahlfernsehen gezeigt wurden. Ein Sieg in den USA und vielleicht sogar der Gewinn des Super-Six-Turniers brächten Abraham an die dort üblichen Millionenbörsen. Also weiterhin kein Grund zur Selbständigkeit für King Abraham und somit mehr Zeit fürs Training.
Insgesamt ist die Arbeitsweise von Abrahams Promoter, der Sauerland Event GmbH, moderner geworden. Das europäische Unternehmen hat sich zum Globalplayer entwickelt. Wie bei den Klitschkos werden Stars nicht mehr ausschließlich im eigenen Gym produziert. Mit dem Weggang von Trainer Manfred Wolke wurde dieser Sektor bei Sauerland sogar verkleinert. Mit Mikkel Kessler nahmen die Berliner erstmals einen fertigen Weltmeister unter Vertrag und weitere internationale Weltranglistenfighter folgten. Damit eröffnen sich neue TV-Märke in den jeweiligen Herkunftsländern der Boxer und in Deutschland wurde man unabhängiger von der ARD. So verkündigte Sauerland kürzliche eine eigene Boxreihe im dänischen Sportfernsehen TV2. Ganz nebenbei verlängerte die ARD den Vertrag bis 2012.
Vielleicht unterscheiden sich die ehemals alleinigen deutschen Boxpaten, Wilfried Sauerland und Klaus-Peter Kohl (Foto links), in ihrer Fähigkeit Gewinne zu teilen. Fotos @ Daniel Hiller
Geschrieben in Profiboxen | Drucken | Keine Kommentare »