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Archiv der Kategorie Profiboxen

Boxen: Nachrichten vom 02.März 2010

Andre Dirrell: So schlage ich Arthur Abraham! PDF  | Drucken |  E-Mail

Arthur Abraham Super SixAndre Dirrell, der nächste Gegner von Arthur Abraham, glaubt zu wissen wie er den Deutschen schlagen kann. Neben dem Heimvorteil in seiner Heimatstadt Detroit, verrät er uns seinen Kampfplan gegen King Arthur:
„Arthur Abraham hat mir gegen Jermain Taylor gut gefallen. Aber man sieht ihn immer auf die selbe Art kämpfen. Er ist ein vorsichtiger Puncher, mit einer sehr guten Deckung. Seine Verteidigung ist kaum zu knacken. Aber wenn ich die richtigen Moves einsetzte und den gesamten Ring nutzte, muss er seine Deckung vernachlässigen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 16:46 Uhr
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Huck und Abraham wieder in Berlin! PDF  | Drucken |  E-Mail

Abraham Huck Wegner in Tegel„Käpt´n“ Huck hat wieder festen Boden unter den Füßen!
Am 13. März steigt Marco Huck (27-1, 20 K.o.´s) in der Berliner Max- Schmeling- Halle zur WM- Titelverteidigung gegen den Amerikaner Adam Richards (23-2, 15 K.o.´s) in den Ring. Am Montagabend kehrte er nach elfstündigem Flug um 20 Uhr aus seinem Trainingslager in der Nähe von Palm Springs, US-Bundesstaat Kalifornien, nach Deutschland zurück. Dort hatte der WBO-Weltmeister zuletzt drei Wochen lang bei Temperaturen von bis zu 25 °C trainieren können und seine Sparringsphase bestritten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 13:59 Uhr
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Nach „Verletzung“: Heimspiel für Dirrel gegen Abraham! PDF  | Drucken |  E-Mail

Arthur Abraham„Dank“ seiner Rückenverletzung kann Andre “The Matrix” Dirrell (18-1, 13 Kos) am 27. März 2010 nun in der Joe Louis Arena, in seiner Heimatstadt Detroit starten. Damit erhofft sich der Bronzemedaillen-Gewinner von Athen einen Vorteil gegenüber Arthur Abraham (31-0, 25 KOs). „Ich bin Stolz das Super-Six-Turnier nach Michigan zu bringen. Somit habe ich die Chance vor meinen Fans zu kämpfen. Ich bin bereit alles zu geben“, so Dirrel. „Ich werde der von der Wirtschaftskrise stark betroffenen Stadt wieder etwas Zuversicht geben.“ Ob er dafür eine Rückenverletzung vorgeschoben hat bleibt ungeklärt aber nicht unwahrscheinlich. Der Kampf sollte eigentlich am 6. März im „neutralen“ Palm Springs stattfinden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 12:53 Uhr
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Super-Six: Ulli Wegner glaubt nicht an Dirrels Verletzung

Arthur Abraham mit Trainer Ulli Wegnerwww.figosport.de Arthur Abrahams Trainer Ulli Wegner ist sauer wegen der Absage von André Dirrel. Der Ami sagte den geplanten Kampf wegen Rückenproblemen ab und will nun drei Wochen später gegen den Berliner antreten. Wegner musste mit seinen Boxern in der Vergangenheit ebenfalls verletzungsbedingt Kämpfe verschieben und kennt sich in der Materie aus. „Wie kann Dirrell jetzt schon so genau wissen, dass er bis zum 27. März hundertprozentig gesund ist? Wenn ich so schwer am Rücken verletzt bin, kann ich doch nicht genau sagen, wann ich wieder fit bin“, sagte er gegenüber der Bildzeitung. Auch Schwergewichtler Wilaly Klitschko wollte seine Laufbahn nach Rückenproblemen beenden und brauchte Monate für die Therapie.
Ulli Wegner glaubt: „Die Amis wollen unser Team nur durcheinander bringen. Aber das wird nicht passieren. Wir trainieren mit Arthur weiter konzentriert und lassen uns nicht aus der Bahn werfen.“ Ungünstig ist der neue Termin auf jeden Fall. Wegner muss eine Woche  vor dem 13. März mit Marco Huck nach Berlin fliegen, wo der Cruisergewichtler seinen Titel gegen Adam Richards verteidigen wird. Erst nach der WM kann Wegner wieder in die USA fliegen. Dadurch steht Abraham in den USA am Start seiner erneuten Sparringsphase für den 27. März ohne Chefcoach im Ring. Bleibt zu hoffen das sich das eingespielte Team Wegner-Abraham von den möglichen „Verletzungstricks“ in den USA nicht aus dem Konzept bringen lässt. Fotos @ Daniel Hiller

Super-Six: Allan Green Nachfolger von Taylor

Jermain Taylorwww.figosport.de  Der international hoch eingestufte Amerikaner Allan “Sweetness” Green (29-1, 20 KOs) wurde am 22. Februar 2010 offiziell als Nachfolger von Jermain Taylor (Foto) in das Super Six World Boxing Classic eingeführt, dass teilte der Vize-Präsident des übertragenden US-Senders SHOWTIME, Ken Hershman, am Montag mit. Damit trifft Allan Green am 24. April, in der zweiten Runde des Turniers, auf den WBA Weltmeister Andre Ward (20-0, 13 KO). In Deutschland wird der Kampf von der ARD übertragen. Foto @ Daniel Hille

WBO#1 Lebedev gewinnt durch KO! - Nun Fight gegen Huck?

www.figosport.de Denis Lebedev konnte seinen 20. Profikampf gegen den Mexikanischen Meister Ignacio Esparza (16-2, 12 KOs) am 22. Februar in Izhevsk / Russland durch KO gewinnen. Für den ungeschlagenen Cruisergewichtler war es der 15. vorzeitige Sieg. Der Mexikaner ging bereits in der ersten Runde, nach einer linken Geraden zum Kopf, zu Boden, lieferte jedoch bis zur vierten Runde einen harten Kampf. Nach 2:59 Minuten  (Runde 4) beendete Lebedev, der 2009 zum russischen Kämpfer des Jahres gewählt wurde, den Fight um den Interkontinentalen Titel der WBO mit einer links-recht-links Kombination.
Als Nr. 1 der WBO-Weltrangliste ist der russische Puncher der nächste Herausforderer des amtierenden WBO-Weltmeisters, Marco Huck. Der Deutsche verteidigt seinen Titel zuvor freiwillig am 13. März in Berlin gegen Adam Richards (WBO#14). Foto @ Daniel Hiller

Weltrangliste der WBO im Cruisergewicht
WBO Champion Marco Huck
Marco Huck beim Training
1 Denis Lebedev (Int-Cont) GB / RUS
2 Grigory Drozd (Asia-Pacific) RUS
3 Alexander Alekseev RUS
4 BJ Flores (NABO) USA
5 Troy Winston Ross GUY
6 Herbie Hide GB
7 Laudelino Barros (Latino) BRA
8 Steve Cunnignham USA
9 Steve Herelius FRA
10 Yoan Pablo Hernandez CUB
11 Ola Afolabi GB
12 Jonny Walker (Oriental) AUST
13 Valery Brudov RUS
14 Adam Richards USA
15 Matt Godfrey USA

Was haben Abraham, Sturm und die Klitschkos gemeinsam?

www.figosport.de In den 90er Jahren war die deutsche Boxwelt für Manager und Promoter noch Ordnung. Zwei große Boxställe bauten systematisch Boxer auf und ließen sie für viel Geld im Fernsehen kämpfen. Mit den Klitschko-Brüdern änderte sich die heile Welt des Profiboxens.

Die ehemaligen Kickboxer aus der Ukraine trennten sich von ihrem Promoter, der Universum Boxpromotion, und gründeten ihre eigene Boxfirma - K2. Der neue Stern am Boxhimmel wurde aber kein Boxstall im klassischen Sinne. Vielmehr holen sich die Klitschkos Talente aus aller Welt für die eigenen Veranstaltungen, die bis jetzt von RTL übertragen werden. Im TV erscheinen jedoch nur die Kämpfe der Brüder selbst.
Felix Sturm, der die Klitschkos am Start seiner Laufbahn bei Universum traf, möchte nun nachziehen. Wie die Klitschkos, will auch Sturm mit einer eigenen Firma und einem eigenen TV-Vertrag, als eigener Promoter auftreten. Hier stellt sich die Frage: Hat der WBA-Weltmeister im Mittelgewicht das selbe Potential wie die 2-Meter-Männer mit Doktortitel? Als Hauptkämpfer im ZDF funktionierte der Kölner. Bei seinem nächsten Kampf muss er nun als Alleinunterhalter überzeugen.
Der vierte deutsche Kassenmagnet im Bunde, der in Berlin lebende Arthur Abraham, ging einen anderen Weg als die Klitschkos und Felix Sturm, er blieb seinem Promoter treu. Aber wie zuvor Felix Sturm will auch Arthur Abraham das amerikanische Boxmekka erobern. Doch anders als Sturms Promoter ließen Abrahams Leute den früheren IBF-Weltmeister an der langen Leine und schufen als internationale Bühne das Super-Six-Classik. Im Verlaufe des Turniers hat Arthur Abraham nun am 27. März seinen ersten Einsatz in den USA. Einen Namen machte er sich in Übersee bereits mit z.B. Siegen über die starken Amis Edison Miranda und Kofi Jantua, die im amerikanischen Bezahlfernsehen gezeigt wurden. Ein Sieg in den USA und vielleicht sogar der Gewinn des Super-Six-Turniers brächten Abraham an die dort üblichen Millionenbörsen. Also weiterhin kein Grund zur Selbständigkeit für King Abraham und somit mehr Zeit fürs Training.
Insgesamt ist die Arbeitsweise von Abrahams Promoter, der Sauerland Event GmbH, moderner geworden. Das europäische Unternehmen hat sich zum Globalplayer entwickelt. Wie bei den Klitschkos werden Stars nicht mehr ausschließlich im eigenen Gym produziert. Mit dem Weggang von Trainer Manfred Wolke wurde dieser Sektor bei Sauerland sogar verkleinert. Mit Mikkel Kessler nahmen die Berliner erstmals einen fertigen Weltmeister unter Vertrag und weitere internationale Weltranglistenfighter folgten. Damit eröffnen sich neue TV-Märke in den jeweiligen Herkunftsländern der Boxer und in Deutschland wurde man unabhängiger von der ARD. So verkündigte Sauerland kürzliche eine eigene Boxreihe im dänischen Sportfernsehen TV2. Ganz nebenbei verlängerte die ARD den Vertrag bis 2012.
Vielleicht unterscheiden sich die ehemals alleinigen deutschen Boxpaten, Wilfried Sauerland und Klaus-Peter Kohl (Foto links), in ihrer Fähigkeit Gewinne zu teilen. Fotos @ Daniel Hiller

Magdalena Dahlen boxt am 19. April in der Dom. Rep.

zitiert aus: www.figosport.de

Magdalena Dahlen will am 19. April 2010 in der Dominikanischen Republik gegen Liliana Martinez ihren WM-Gürtel bis 55kg (GBU) verteidigen. Die eigentlich geplante Herausforderin Marylin Hernandez sagte ab und tritt nun gegen die letzte Gegnerin von Regina Halmich, Hagar Shmoulefeld Finer, an. “Mit der Umstellung werden wir keine Probleme bekommen, obwohl Liliana Martinez eine Kopflänge größer ist als Magda”, so Dahlens Trainer Manni Faber.

Die 25 Jahre alte Boxerin aus Krehfeld konnte 10 ihrer 12 Kämpfe gewinnen und boxte 3mal um den WM-Gürtel der GBU. Seit November 2009 ist die 162cm große Magdalena Weltmeisterin im Super-Bantamgewicht. Einzelheiten folgen. (Foto: www.Magdalena-Dahlen.de)

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 16:31 Uhr

Marco Huck am 13. März in Berlin gegen Adam Richards

zitiert aus: www.figosport.de          

Marco Huck (25) wird seinen WBO-Gürtel am 13. März in Berlin gegen den Ami Adam Richards verteidigen. Der 29 Jahre alte Boxer gewann 23 von 25 Kämpfen und steht bei der WBO auf Platz 14. Bisher konnte sich Adam Richards für keinen Titelkampf empfehlen und Kämpfe gegen Sportler mit positiven Rekord konnte er ebenfalls nicht für sich entscheiden (Boxrec führt Richards auf Platz 34). Tickets hier >

Für die Vorbereitung reisten Trainer Ulli Wegner und Huck in die USA. Obwohl Marco Huck bei seiner ersten Titelverteidigung, im Dezember 2009 gegen Ola Afolabi, 5 Mio. Zuschauer vor die Geräte lockte, steigt er noch einmal in der Max Schmeling Halle in den Ring (ca. 5000 Zuschauerplätze). „Es war mein Wunsch, den Titel in Berlin zu verteidigen. Egal ob in der O2 World oder in der Max-Schmeling-Halle“, so Huck. (Foto @ Daniel Hiller) Tickets hier >

Die Rangliste der WBO im Cruisergewicht (-91 kg)
Weltmeister Marco Huck

1 Denis Lebedev (Int-Cont) GB
2 Grigory Drozd (Asia-Pacific) RUS
3 Alexander Alekseev RUS
4 BJ Flores (NABO) USA
5 Troy Winston Ross GUY
6 Herbie Hide GB
7 Laudelino Barros (Latino) BRA
8 Steve Cunnignham USA
9 Steve Herelius FRA
10 Yoan Pablo Hernandez CUB
11 Ola Afolabi GB
12 Jonny Walker (Oriental) AUST
13 Valery Brudov RUS
14 Adam Richards USA
15 Matt Godfrey USA

Abraham-Kampf erneut verschoben - nun 27. März

       

Super-Six-Turnier: Arthur Abraham und Andre Dirrel treffen erst am 27. März in Palm Springs / USA aufeinander. Der für den 6. März 2010 geplante Kampf der 2. Runde des Turniers musste wegen einer Rückenverletzung Dirrels abgesagt werden. Der Fight wurde nun um drei Wochen verschoben. “Im Boxen passieren Trainingsverletzungen, damit muss man leben. Aber es ist jammerschade für Arthur. Er muss sich jetzt zum dritten Mal neu vorbereiten”, sagte Manager Wilfried Sauerland der “Bildzeitung”.

Bereits der erste Termin am 23. Januar 2010 wurde nach Problemen mit dem Austragungsort verlegt. Bei seinem ersten Einsatz bezwang Abraham den Ami Jermain Taylor durch KO und führt nun mit 3 Punkten in der Gesamtwertung des Turniers.
Für die Boxfans ist das neue Datum perfekt. Der Abend beginnt auf Sat1. mit „ran boxen“  (Steffan Kretschmann - Das Comeback) und endet im ZDF mit der Übertragung aus den USA.

mehr infos auf www.figosport.de

Herzlichen Glückwunsch Arthur Abraham

       

Auch Shaw bestätigt den 27. März als neues Kampfdatum - ABER der neue Austragungsort steht noch nicht fest.
Den 19. Februar dieses Jahres würde Arthur Abraham wohl am liebsten aus dem Kalender streichen. Denn an diesem Tag erfuhr der Super-Mittelgewichtler, dass sich der Amerikaner Andre Dirrell am Rücken verletzt hat und nicht am 6. März gegen ihn antreten kann. Doch nur einen Tag danach ist die Welt schon fast wieder in Ordnung. Denn King Arthur feierte am 20. Februar seinen 30. Geburtstag.

Pflichtverteidigung für Marco Huck am 13. März in Berlin

www.figosport.de: Marco Huck (25) wird seinen WBO-Gürtel am 13. März in Berlin verteidigen. Der Gegner des Duells steht noch nicht fest. Für die Vorbereitung werden sich Trainer Ulli Wegner und Huck ab Mitte Februar in das Trainingslager Kienbaum (bei Berlin) zurückziehen. Obwohl Marco Huck bei seiner ersten Titelverteidigung, im Dezember 2009 gegen Ola Afolabi, 5 Mio. Zuschauer vor die Geräte lockte, steigt er noch einmal in der Max Schmeling Halle in den Ring (ca. 5000 Zuschauerplätze). „Es war mein Wunsch, den Titel in Berlin zu verteidigen. Egal ob in der O2 World oder in der Max-Schmeling-Halle“, so Huck.
Der Boxer aus Bielefeld muss im März gegen den Pflichtverteidiger der WBO ran. Die momentane Nr.1 (bis 91 Kilogramm) ist 1 Denis Lebedev. Der Brite hält den Inter-Conti Gürtel der WBO und gilt als brutaler Puncher (KO-Rate 73%). In der unabhängigen Computer Rangliste, Boxrec, rangiert Lebedev nur auf Rang 7, die Nummer eins im Cruisergewicht ist Marco Huck. Dessen Promoter, Sauerland-Team, liegt auch ein Kampfangebot von Herbie Hide vor. Der Ex-Weltmeister hatte den amtierenden Weltmeister in den letzten Wochen mehrmals öffentlich herausgefordert. Ob Hide als Gegner eingesetzt wird, liegt an der Zustimmung der WBO und den Verhandlungen mit Hides Manager Ahmet Öner. Foto @ Daniel Hiller

Die Rangliste der WBO im Cruisergewicht (-91 kg)
Weltmeister Marco Huck

1 Denis Lebedev (Int-Cont) GB
2 Grigory Drozd (Asia-Pacific) RUS
3 Alexander Alekseev RUS
4 BJ Flores (NABO) USA
5 Troy Winston Ross GUY
6 Herbie Hide GB
7 Laudelino Barros (Latino) BRA
8 Steve Cunnignham USA
9 Steve Herelius FRA
10 Yoan Pablo Hernandez CUB
11 Ola Afolabi GB
12 Jonny Walker (Oriental) AUST
13 Valery Brudov RUS
14 Adam Richards USA
15 Matt Godfrey USA


Sebastian Sylvester gewinnt in Neubrandenburg!

www.figosport.de: Sebastian Sylvester gewann am 30. Januar 2010 in Neubrandenburg gegen den Amerikaner Billy Lyell durch technischen Ko in der 10. Runde. Damit verteidigte Sebastian Sylvester seinen Gürtel des Weltverbandes IBF zum ersten Mal. Auch wenn der Greifswalder in der Vergangenheit als Europameister stärkere Gegner vorgesetzt bekam als bei diesem Weltmeisterschafts - kampf, zeigte Sylvester vor seinem Publikum eine ansehnliche Leistung.

In den ersten vier Runden wartete die Halle nur auf den schnellen Knockout des Amis. Zu kraftlos und zu unaufgeräumt waren die Attacken Lyells. Keine Chance um Sylvester ernsthaft gefährlich zu werden. Doch ab Runde 5 fand Lyell besser in den Kampf. In der selben Runde holte sich Sylvester durch das Zusammenstoßen der Köpfe einen unangenehmen Cut über dem linken Auge. Für Sylvester eine schwierige Situation – bei seiner Niederlage gegen Amin Asikainen brachte ihn damals eine Cut-Verletzung aus dem Konzept und die Niederlage. Doch Sylvester blieb stabil und versuchte nun wieder aus der Distanz zu treffen, während Lyell permanent nach vorn marschierte. Den Kampf gestaltete jedoch der Deutsche, allerdings fehlte der Kellerinstinkt eines Arthur Abrahams um die Schwächen Lyells auszunutzen.
In der Pause vor der achten Runde bekam Lyell von seinem Coach Jack Loew, der auch Kelly Pavlik trainiert, die Ansage: „Wenn du nicht mehr machst, geben wir den Kampf auf“. Entsprechend aufgedreht kam der Amerikaner aus der Ecke und trieb Sylvester in den Rückwärtsgang. Die achte Runde war die vielleicht erste gewonnene für Lyell.
Nach einer durchschnittlichen 9. Runde und harten Treffern für Lyell in den ersten 30 Sekunde der 10. Runde hatte Trainer Jack Loew genug und warf das Handtuch.

Sebastian Sylvesters Pflichtherausforderer ist nun Roman Karmazin. Der Russe lebt und kämpft in den USA und ist bereits 37 Jahre alt. Karmanzin kommt mit der Erfahrung aus 45 Profikämpfen (40 Siege) in den Ring. Für den Weltmeister könnte der variable Stil des Russen durchaus gefährlich werden. Damit bleibt für Sylvester und Trainer Röwer noch einiges zu tun. Da Karmanzin von keinem bedeutenden Manager unterstützt wird, steht der Kampf noch nicht zu 100% fest. Die unabhängige Computerrangliste Boxrec führt Sylvester auf Rang 7 und Karmanzin auf Rang 1.

IBF Weltmeister Sebastian Sylvester
1 Roman Karmazin, Russian Federation
2 NOT RATED
3 Anthony Mundine, Australia
4 Giovanni Lorenzo, United States
5 Mathew Macklin, England
6 Gennady Golovkin, Germany
7 Daniel Geale, Australia
8 Lajuan Simon, United States
9 Khoren Gevor, Armenia
10 Dimitri Pirog, Russian Federation
11 Mahir Oral, Germany
12 Dionisio Miranda, Colombia
13 Noe Gonzales Alcoba, Ukraine
14 Billy Lyell, United States
15 Sam Soliman, Australia

Der Ticketverkauf Wladimir Klitschko vs Eddie Chambers hat begonnen!


Sylvesters WM Gegner gedopt!

Großes Pech für Sebastian Sylvester. WM Gegner Pablo Navascues wurde bei einem spontanen Dopingtest positiv getestet. Der langjährige Sauerland CEO Chris Meyer ist sich jedoch sicher einen passenden Herausforderer für den 30 Januar zu finden. „Die WM in Neubrandenburg findet auf jeden Fall statt“, so Meyer. Welche Substanz beim Spanier nachgewiesen wurde, ist nicht bekannt. Da Navascues die meisten Kämpfe im leichteren Halb-Mittelgewicht ausgetragen hat, ist die verbotene Einnahme von anabolen Steroiden zu vermuten. Die Hormone zum Muskelaufbau erleichtern den Aufstieg in eine höhere Gewichtsklasse während der laufenden Trainingsvorbereitung.
Der Greifswalder, Sebastian Sylvester, hält den Gürtel des Weltverbandes IBF, den zuvor Arthur Abraham inne hatte. Der Ersatzgegner muss (auch bei freiwilligen Titelverteidigungen) aus den besten 15 Mittelgewichtlern der IBF stammen.
Das Thema Doping ist, im Gegensatz zu Sportarten wie dem Radsport oder der Leichtathletik, im Boxsport kein großes Problem. Auch wenn es wie im Fall des Deutschen Michel Trabant immer wieder zu positiven Kontrollen kommt, ist die prozentuale Rate der Überführten sehr gering. Foto @ Daniel Hiller

Kartenvorverkauf für El-Halabi vs Mia St. John in Ulm

Für den WM-Kampf zwischen Boxweltmeisterin Rola El-Halabi (GER) und Mia St. John (USA) am 20. März in der Kuhberghalle in Ulm ist der Kartenvorverkauf eröffnet. Die Tickets für die Kampfnacht gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Bei der Kampfnacht am Samstag, 20. März, in der Ulmer Kuhberghalle verteidigt Rola El-Halabi, Doppelweltmeisterin im Profiboxen, ihre zwei Gürtel gegen die frühere, mehrfache Weltmeisterin Mia St. John aus den USA. Der WM-Kampf ist der Höhepunkt der Boxnacht, die um 19 Uhr beginnt und noch fünf Vorkämpfe und Showacts im Programm hat. So kämpfen unter anderem Lokalmatador Stefan Feuerbach (Ulm), Thomas Dillenz und der Junioren-Weltmeister Ahmed Zayab (Berlin) in der Kuhberghalle, in der zum WM-Kampf der Ulmer Profiboxerin rund 3000 Fans erwartet werden.
Die Tickets im Vorverkauf  gibt es hier >>>

Nasen OP für Regina Halmich

Regina Halmich, die Ikone des Deutschen Frauenboxens, möchte ihre Nase operieren lassen. „Mein Entschluss steht fest. Ich will mich an der Nase operieren lassen“, so die Boxweltmeisterin gegenüber der Rätselzeitschrift MACH MAL PAUSE. „Bevor ich mit dem Boxen anfing, hatte ich ein süßes Näschen. So wie die Nase jetzt ist, gefällt sie mir nicht. Doch nach einer OP kann man sechs Wochen nicht in die Öffentlichkeit – und da ich derzeit viel moderiere, ist das ein Problem. Sobald ich jedoch die Zeit finde, werde ich eine Korrektur vornehmen lassen.“ Wann und Wo sich die Halmich an ihrem Markenzeichen, der Nase, operieren lassen wird, steht also noch nicht fest. Als Moderatorin ist die Boxamazone auch für die neue Boxreihe auf Sat1. im Gespräch. Fotos @ Daniel Hiller

Schwere Verhandlungen zwischen Valuev und Klitschko

Die Verhandlungen zwischen Nikolai Valuev und Vitali Klitschko sind ins Stocken geraten. Gegenüber der russischen Sport-Express sagte Valuev: „Ich möchte sehr gern gegen Vitali kämpfen. Aber zu den momentanen Bedingungen gibt es keine Möglichkeit.“ Um welche Einzelheiten es geht, wurde nicht gesagt. Bei einer WM im Schwergewicht wird es um die prozentuale Verteilung der Börse und den übertrgenden TV-Sender gehen.  Valuev wird von der ARD unterstützt und die Klitschkos werden von RTL übertragen.  Der geplante Termin im Frühling 2010 wird unter diesen Bedingungen nicht zu halten sein. Vitali ist Weltmeister des Verbandes WBC, Valuev verlor seinen WBA Titel im letzten Kampf gegen David Haye. Fotos @ Daniel Hiller

Ricky Hatton bestätigt sein Comeback im britischen TV

Ex-Weltmeister Ricky Hatton will im Februar 2010 wieder in den Ring steigen. „The Hitman“ bestätigte sein Comeback bereits am 25. Dezember gegenüber den „Manchester Evening News“. Nun gab “The Hitman” den britischen TV mehrere Interviews.
Hatton wollte sich nach seiner Niederlage gegen Manny Pacquiao im Mai 2009 für immer vom aktiven Boxsport zurückziehen. Zur Zeit macht Hatton mit seiner Familie Urlaub in Australien. Das Grundlagentraining für den möglichen Kampf im Februar hat aber bereits begonnen, der Gegner steht noch nicht fest.

The Hitman: My Story

Ricky Hatton - The Hitman [UK Import]

Ricky Hatton - Hotshots [UK Import]

Weltmeisterin und Playmate Mia St. John kommt nach Deutschland

PRESSETEXT: Die Boxlegende im Frauenboxen, Mia St. John kommt nach Deutschland.
Boxweltmeisterin Rola El-Halabi (Duetschland / Ulm) wird ihre Titel gegen die Amerikanerin Mia St. John (Foto links) verteidigen. Der WM-Kampf gegen die mehrfache Weltmeisterin aus den USA findet am 20. März 2010 in der Ulmer Kuhberghalle statt.

Mia St. John ist mehrfache Boxweltmeisterin in verschiedenen Verbänden und Gewichtsklassen. Sie ist in den USA eine Box-Ikone und dort so populär wie hierzulande Regina Halmich. Die Sportlerin mit mexikanischen Wurzeln war außerdem die erste Boxerin auf der Titelseite des „Playboy“ und mit einer eigenen TV-Show. Zudem veröffentlichte sie mehrere Workout-DVDs.

Mia St. John ist 1,68 Meter groß und 42 Jahre alt. Sie ist seit dem Jahr 1997 Profiboxerin und hat der 24 Jahre alten Ulmer Doppelweltmeisterin im Leichtgewicht einiges an Kampferfahrung voraus.
Ihre Kampfbilanz ist beeindruckend. Von 57 Profikämpfen gewann sie 45, 18 Kämpfe entschied sie durch KO. Rola El-Halabi, die Doppelweltmeisterin im Leichtgewicht, bringt es auf neun Profifights, die sie alle gewann.
„Ich freue mich unheimlich, dass es jetzt doch noch zum Kampf gegen Mia St. John kommt. Beim letzten Mal musste sie leider  verletzungsbedingt absagen“, sagte Rola El-Halabi (Foto rechts). „Ich habe einige Kampfe von ihr studiert“, so die Doppelweltmeisterin, „und weiß daher, dass es ein ganz heißer Kampf wird.“
Mia St. John sei für ihren unbändigen Siegeswillen bekannt und zeige im Ring den abgezockten amerikanischen Boxstil. Rola El-Halabi: „ Das ist eine ganz gefährliche Mischung“.
Rola El-Halabi kündigte an, dass  sie sich „sehr hart und diszipliniert“ auf den WM-Kampf am 20. März 2010 in der Ulmer Kuhberghalle vorbereiten werde. „Ich werde vor 3000 Fans in der Ulmer ,Kuhberghölle` eine Topleistung zeigen und natürlich meine zwei WM-Gürtel behalten.
Der WM-Titelkampf zwischen Rola El-Halabi und Mia St. John wird unter anderem von den TV-Sendern Al Jazeera Sport, New TV (Libanon), Dawry al Kas (Katar) und Avrupa Kanal (Türkei) ausgestrahlt. Der Kartenvorverkauf beginnt Mitte Januar. Fotos und Text Ulmer Pressdienst



Douglas

Rola El-Halabi gegen Mia St. John

24-jährige Doppelweltmeisterin Rola El-Halabi bereitet sich auf Titelverteidigung gegen Mia St. John (USA) vor
Boxweltmeisterin Rola El-Halabi hat mit den Vorbereitungen auf den Titelkampf am 20. März in der Ulmer Kuhberghalle begonnen. Die 24-jährige Doppelweltmeisterin verteidigt am 20. März ihre zwei WM-Gürtel gegen die mehrfache Weltmeisterin Mia St. John (Foto Ulmer Pressedienst) aus den USA.
Die Ulmer Profiboxerin Rola El-Halabi ist ins harte Training eingestiegen, um sich auf ihren nächsten WM-Kampf vorzubereiten. Die Doppel-Weltmeisterin  im Leichtgewicht steht am 20. März in der Ulmer Kuhberghalle gegen die mehrfache Weltmeisterin Mia St. John aus den USA im Ring.  Unter Anleitung von Heimtrainer Thomas Wiedemann absolviert die 24-jährige Boxerin ein siebenwöchiges Grundlagentraining, bei dem vor allem der Kraft- und Konditionsaufbau, aber auch Laufübungen und Beinarbeit im Mittelpunkt stehen. Außerdem werden an Technik und Taktik gefeilt.
Trainiert wird zweimal täglich, sechs Mal die Woche im Mekong Gym in Neu-Ulm. „ Vier Wochen vor dem Kampf stehen dann Sparringskämpfe auf dem Programm“, berichtet Rola El-Halabi von den Vorbereitungen, die vollständig von Torsten Schmitz geplant wurden.
Der Coach aus Berlin sollte Jürgen Grabosch, den langjährigen Trainer von Rola El-Halabi, zunächst nur unterstützen, wurde inzwischen von Manager Roy Halabi aber zum Headcoach befördert. „Die Zusammenarbeit hat leider nicht so funktioniert wie geplant“, erklärt Manager Roy Halabi die neue Konstellation im Trainerstab. Headcoach während der Vorbereitung und am Ring ist nun Torsten Schmitz aus Berlin.  Das Training in Ulm leitet seit Anfang des Jahres Thomas Wiedemann, der die Ulmer Boxerin schon als Kind betreute.  Foto: Boxweltmeisterin Rola El-Halabi mit Heimtrainer Thomas Wiedemann, Headcoach Torsten Schmitz und Manager Roy El-Halabi (v.l.).



Douglas

John Ruiz unterschreibt bei Oscar De La Hoya

John Ruiz unterschrieb am 12. Januar 2010 bei Golden Boy Promotion. Das Boxunternehmen aus Los Angeles / USA wird in Zukunft alle Belange der Boxers Regeln. Der Chef von Golden Boy, Oscar De LA Hoya, wird die #1 der WBA bereits im April beim WM Kampf gegen WBA Weltmeister David Haye unterstützen. In den letzten Wochen hatte Ruiz Probleme mit Don King. Die Manager- und Promoterlegende behauptete noch einen gültigen Vertrag mit Ruiz zu haben. Zwischendurch war der Ex. Weltmeister auch beim Berliner Sauerland-Team unter Vertrag.

Die Chancen des in Puerto Rico geborenen Boxers gegen David Haye wieder Weltmeister zu werden sind gering, aber Ruiz war schon mehrmals für eine Überraschung gut. Mit Golden Boy hat Ruiz, falls es im Ring eng wird, einen starken Partner im Rücken. In Deutschland wurde Ruiz durch seine WM-Kämpfe gegen Nikolai Valuev bekannt. Ruiz zeigte nach Larry Donald wie der 2,13 Meter große Valuev zu schlagen ist. (Fotos @ Daniel Hiller)


300 250 ani

Jermain Taylor fliegt aus dem Super Six World Boxing Classic-Turnier

Wie bereits vermutet fliegt Jermain Taylor aus der Super-Six Serie raus. “Ich nehme eine kleine Auszeit vom Boxen und steige aus dem Turnier aus. Es ist wichtig, dass ich meinem Geist und meinem Körper eine dringend notwendige Pause gönne. Ich boxe schließlich seit 20 Jahren”, sagte der 31-Jährige auf der offiziellen Pressekonferenz.
Damit hat das Super Six World Boxing Classic-Turnier, die Champions League des Boxens, seinen ersten Verlierer. Jermain Taylor verlor zuletzt in Berlin gegen Arthur Abraham durch Knockout. Taylors Promoter, Lou DiBella, kündigte bereits Mitte Dezember den Vertrag mit dem früheren Super-Champion. Offiziell aus „Sorge“ um Taylors Gesundheit. Nach dem schweren KO gegen Abraham wurde Taylor mit Gehirnblutungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte untersagten damals sogar den Heimflug in die USA. Promoter DiBella hatte in der Vergangenheit bereits einen Boxer im Ring verloren. Leavander Johnson starb mit 35 Jahren nach seiner ersten Titelverteidigung an einer Hirnblutung.
Neben DiBellas Sorge um Taylors Gesundheit hat er bereits einen lukrativen Ersatz in der Hinterhand. Super-Six Mitbegründer Kalle Sauerland vermutet: “Es gibt neben Taylors Gesundheit einen weiteren Verhandlungsgrund für DiBella”. Mit Allan Green (29-1-0) hat DiBella noch einen hochkarätigen Kandidaten für den Gesamtsieg unter Vertrag. Sollten sich die Super-Six-Manager auf Green als Ersatz für Taylor einigen, steigen die Chancen für ein rein amerikanisches Turnierfinale. SHObox, der finanzierende TV-Sender, würde sich über eine Top-Quote freuen. (Foto @ Daniel Hiller)




Jürgen Brähmer muss wieder ins Gefängnis!

Eine Katastrophe für die Universum Boxpromotion: der WBO Weltmeister, Jürgen Brähmer, muss wieder ins Gefängnis. Das Schweriner Amtsgericht verurteilte den vorbestraften Boxer zu einem Jahr und vier Monaten ohne Bewährung. Er soll einen Mann geschlagen und einer Frau mit dem Handrücken die Nase gebrochen haben. Mit Brähmer verliert der Promoter Klaus Peter Kohl seinen wichtigsten Kämpfer. Kohl ringt gerade um neue TV-Partner und benötigt attraktive Kämpfer als Quotenbringer. Die Gefängnisstrafe schwächt das Unternehmen unnötig. Zur Zeit wollen sich neben dem früheren Hauptkämpfer Felix Sturm weitere Boxer vom Hamburger Boxstall trennen. Wahrscheinlich wird der Weltverband WBO Brähmer nun den Weltmeistertitel im Halbschwergewicht aberkennen. Ob der 31 Jahre alte „Knastboxer“ nach der Haftzeit noch einmal Anschluss an die Weltspitze finden wird ist fraglich. Foto @ Daniel Hiller




Wird Brähmer heute zu 1,5 Jahren Knast verurteilt?

Für Jürgen Brähmer wird es heute eng. Der WBO Weltmeister soll am 12. Januar vor dem Amtsgericht Schwerin sein Urteil für Beleidigung und Körperverletzung bekommen. Der Staatsanwalt will den Boxer für 1,5 Jahre ohne Bewährung hinter Gitter bringen. Brähmers Verteidiger glaubt an einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. Brähmer soll eine 1,50 Meter große Dame in einer Diskothek beleidigt und geschlagen haben.Die Staatsanwaltschaft ist von der Schult des „Knastboxers“ überzeugt. Sollte es zu einer langjährigen Haftstrafe kommen, könnte dies auch das Ende der Karriere des 31-Jährigen bedeuten. Die Pflichtverteidigungen nach Regeln des Weltverbandes WBO währen nicht mehr realisierbar. Allerdings schaffte es sein Promoter Klaus Peter Kohl bei vorangegangenen Gefängnisaufenthalten, Trainer Michael Timm innerhalb der Haftanstalt mit Brähmer trainieren zu lassen.




DAS UNIVERSUM schlägt zurück: “Sturm hat noch einen Vertrag bis 2012″

Felix Sturm und Klaus Peter Kohl freudig vereint - Diese Zeiten sind vorbei - Felix Sturm und Manager Klaus Peter Kohl werden sich wohl nur noch vor Gericht sehen. Die Universum Boxpromotion gab am 11. Januar 2010 bekannt: “Entgegen den von Sturms Seite in den vergangenen Wochen lancierten Presseberichten steht Felix Sturm weiterhin exklusiv bei Universum unter Vertrag. Universum wird alle gebotenen gerichtlichen Schritte wahrnehmen, um sicher zu stellen, dass Felix Sturm seinen bis 2012 dauernden Exklusiv-Vertrag bei Universum zu erfüllen hat. Wir werden keine Boxkämpfe dulden, die unter Verstoß gegen unsere vertraglichen Exklusivrechte durchgeführt werden.

Nachdem Herr Sturm ein Angebot von Universum für eine im November bzw. Dezember 2009 durchzuführende freiwillige Titelverteidigung abgelehnt hatte, ist von Seiten des Weltverbandes WBA (World Boxing Association) inzwischen festgelegt worden, dass Herr Sturm seinen Weltmeistertitel bis spätestens April 2010 in einem Pflichttitelkampf zu verteidigen hat. Als offiziellen Herausforderer hat die WBA Gennady Golovkin bestimmt, der die Nr. 2 der aktuellen Weltrangliste ist und ebenfalls bei Universum unter Vertrag steht. Universum hat Herrn Sturm aufgefordert, die betreffenden Modalitäten mit Universum zu klären, damit dieser Kampf vertragsgemäß und entsprechend der WBA-Regularien durchgeführt werden kann.

Universum und Felix Sturm haben jahrelang und bis zuletzt (seiner letzten Titelverteidigung am Nürburgring am 11. Juli 2009) erfolgreich und stets partnerschaftlich zusammengearbeitet. Wir haben Herrn Sturm mit großem Aufwand und Geduld zum Weltmeistertitel geführt und u.a. einen Boxkampf gegen die Boxlegende Oscar De La Hoya im Box-Mekka Las Vegas beschafft. Wir haben auch dann weiterhin bedingungslos zu ihm gestanden, als er im Sommer 2006 seinen WM-Titel durch K.o. verloren hatte, und haben ihn anschließend wieder zurück zum Weltmeistertitel geführt. Es gab bis zuletzt - dem letzten gemeinsam durchgeführten Boxkampf am Nürburgring - nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass Herr Sturm mit dieser außerordentlich erfolgreichen und vertrauensvollen Partnerschaft unzufrieden sein könnte. Wir schließen daraus, dass die völlig überraschende Kündigung im August 2009 sowie die anschließenden öffentlichen Störfeuer in den vergangenen Wochen in erster Linie durch den Einfluss externer Berater veranlasst worden sind.” Fotos Daniel Hiller

Roman Karmazin bald gegen Sebastian Sylvester?

Roman Karmazin bekommt auf seine „alten Tage“ wieder eine Titelchance. In Kalifornien schlug er am 8. Januar 2010 Dionisio Miranda und erwarb damit das Recht auf einen WM-Kampf gegen Sebastian Sylvester. Der Greifswalder ist amtierender Champion des Weltverbandes IBF.
Sein möglicher Gegner Karmazin ist bereits 37 Jahre alt, kommt aber mit der Erfahrung aus 45 Profikämpfen (40 Siege) in den Ring.
Für Sylvester könnte der variable Stil des Russen durchaus gefährlich werden. Damit bleibt für Sylvester und Trainer Röwer noch einiges zu tun. Da Karmanzin von keinem bedeutenden Manager unterstützt wird, steht der Kampf gegen Sylvester noch lange nicht fest. Die unabhängige Computerrangliste Boxrec führt Sylvester auf Rang 7 und Karmanzin auf Rang 11.

Zuvor steigt Sebastian Sylvester am 30. Januar 2010 in Neubrandenburg gegen Pablo Navascues in den Ring. Der Spanier wird von Boxrec auf Rang 36 geführt. Die IBF listet Navascues auf dem letzt möglichen Platz für eine WM - Nr. 15. Fotos Daniel Hiller

IBF-Rangliste:

IBF Weltmeister Sebastian Sylvester (Germany)
1. NOT RATED
2. NOT RATED
3. Roman Karmazin (Russian Federation)
4. Giovanni Lorenzo (United States)
5. Anthony Mundine (Australia)
6. Mathew Macklin (England)
7. Gennady Golovkin (Germany)
8. Daniel Geale (Australia)
9. Dionisio Miranda (Colombia)
10. Lajuan Simon (United States)
11. Khoren Gevor (Armenia)
12. Dimitri Pirog (Russian Federation)
13. Mahir Oral (Germany)
14. Billy Lyell (United States)
15. Pablo Navascues (Spain)

WBA : Felix Sturm (Germany)
WBC : Kelly Pavlik (United States)
WBO : Kelly Pavlik (United States)

Ina Menzer gewinnt gegen Ramona Kühne durch TKO in Runde 6

Ina Menzer verteidigte am 9. Januar 2010 in Magdeburg ihre drei WM-Gürtel im Fliegengewicht gegen Ramona Kühne durch technischen Knockout in der sechsten Runde. Den ausgeglichenen Kampf entschied letztlich die Handschuh Wahl. Eine Wahl die Ramona Kühne vor dem Kampf getroffen hatte. Wahrscheinlich sah die Außenseiterin ihre einzige Chance in einem vorzeitigen Sieg. Vorzeitig ging es dann auch zu ende – aber zu Gunsten der Favoritin. Warum entschied sich Ramona Kühne für die mexikanischen Reyes Handschuhe? „Es sind gute Handschuhe und ich habe es Ina Menzer bis dahin sehr schwer gemacht“, so Kühne über die unkluge Wahl. Nach sechs Runden, beide Boxerinnen waren (von den härtesten Handschuhen der Welt) bereits schwer gezeichnet, platzte über Kühnes linkem Auge ein tiefer Cut auf.

Nach der Untersuchung durch den Ringarzt, brach dieser den spannenden Kampf ab. Eine saubere links-rechts-Kombination von Ina Menzer beendete damit die größte Chance der Berlinerin. Bis zum Abbruch machte Ramona Kühne einen guten Kampf und konnte die Weltmeisterin, Ina Menzer, immer wieder mit dem Jab treffen. Leider änderte Kühne nach drei Runden ihre Taktik. Der Ringarzt begründete seine Entscheidung nach dem Kampf: „Der Riss ging bis auf die Knochenhaut und war nicht mehr zulässig. Ich wollte für die Sportlerin kein Risiko eingehen.“ Am Ende geht der Kampf als TKO -Sieg nach 6 Runden in Ina Menzers Kampfrekord ein. Fotos @ Daniel Hiller




Manuel Charr auf dem Weg zur WM - TKO-Sieg über Owen Beck

Manuel Charr nennt sich seit seinem Wechsel vom K1 zum Profiboxen „The Diamond Boy“. 14 Kämpfe später sieht sich Charr seinem Ziel, der erste arabische Weltmeister im Schwergewicht zu werden, schon näher. Die Unabhängige Computerrangliste führt Charr unter den besten 30 der Welt. Bei vier existierenden Weltverbänden ist das eine aussichtsreiche Position für einen baldigen Titelkampf. Am 9. Januar war es Owen Beck Tennessee den Charr über 10 Runden weich prügelte. Beck verlor 2007 bereits in Deutschland gegen Nikolai Valuev (TKO 3. Runde / Foto rechts) und wurde in den letzten zwei Jahren mit leichten Gegnern bei Laune gehalten. Für Charr eine gute Möglichkeit seine Routine zu schulen. Nebenbei testete der 25-Jährige auch seine Kondition. Noch nie musste Charr über eine so lange Distanz gehen. Seinen bisher längsten Kampf hatte Charr gegen den Kubaner Pedro Carrion (Foto links)  bestritten, den er 2007 nur mit viel Glück gewann. Der ehemalige Vize-Weltmeister von der Zuckerrohrinsel wurde ihm allerdings schon im 6. Profikampf vor die Fäuste gesetzt. Fotos Daniel Hiller

Langweiliger TKO-Sieg für Robert Stieglitz

Robert Stieglitz verteidigte am 9. Januar in Magdeburg seinen WM-Gürtel im Super-Mittelgewicht gegen den kurzfristig eingesprungenen Eduardo Acosta. Der Argentinier überraschte zwar anfänglich mit seinem unorthodoxen Kampfstil, musste sich jedoch dem schulmäßigen Boxen des Weltmeisters geschlagen geben. Bereits in der dritten Runde ging Acosta, getroffen von einem linken Haken, zu Boden. Nach einem Leberhaken in Runde fünf, gab der Ringrichter den Kampf zwar noch einmal frei, hatte aber nach weiteren Attacken genug gesehen und brach den ungleichen Kampf ab. Damit hat Stieglitz seinen Weltmeistergürtel des Weltverbandes WBO erstmalig verteidigt.
Tragisch endete dagegen die TKO-Niederlage des Deutschen Schwergewichtlers Sebastian Köber in Runde 6 gegen den Ami Zack Page.

Das Super-Ding: Felix Sturm fordert nun Kelly Pavlik

Felix Sturm (WBA) hat den amerikanischen Super-Champion Kelly Pavlik (WBC / WBO) herausgefordert. Der Kampf soll zwischen Mai und Juni 2010 stattfinden. Damit macht der Kölner seine Ankündigung, nur gegen die besten Mittelgewichtler der Welt zu kämpfen, wahr. Der Kampf wird vom Sportvermarkter UFA, Sturms neuem Partner finanziell unterstützt. Übertragen werden den Kampf, der wahrscheinlich in den USA stattfinden wird, HBO und RTL. Zur Zeit wiegt Sturm (nach eigenen Angaben) 87 Kg, damit ist der Weltmeister 14 Kilo über seinem Idealgewicht. Genau wie früher Arthur Abraham (musste vor jedem Fight ca. 12 Kg abnehmen) liegt ein hartes Stück Arbeit vor Sturm. Dazu kommt, dass er seit Juni 2009 nicht mehr gekämpft hat.Ein weiteres Problem könnte Sturms ehemaliger Arbeitgeber Klaus Peter Kohl werden. Der Hamburger Boxpromoter besteht auf seinen angeblich noch gültigen Vertrag mit Sturm. Hier wird die UFA eine nicht geringe Ablöse leisten oder organisieren müssen um zukünftige Kämpfe ohne Kohl planen zu können. Einzelheiten hier > / Foto Daniel Hiller

Das AUS: Pacman nicht gegen Mayweather

Pacmans Manager Bob Arum beendete heute alle Spekulationen um den Superfight zwischen Pacquiao und Mayweather. “Es gab keinen Weg zu einer Einigung.”
Nach Angaben von Star-Trainer Freddie Roach wird Manny “Pacman” Pacquiao in der nächsten Woche mit dem Training beginnen (Foto: Roach & Pacquiao). Die Vorbereitung im Wild Card Boxing Club in Hollywood ist trotzdem auf einen Fight im März ausgelegt. HBO wird Sendeplätze am 13. und 20. März einräumen. Der ursprüngliche Gegner, Floyd Mayweather Jr., hat sich durch seine Forderung nach einem Drogentest nach Olympischen Regeln um die Chance eines Kampfes gegen Pacman gebracht.

Wie Pacmans Manager Bob Arum mitteilte, verhandelt er mittlerweile mit dem jüdischen WBA junior middleweight champion Yuri Foreman. Das Thomas & Mack Hotel in Las Vegas ist bereits für beide Termine im März geblockt worden. Sollte Pacquiao gegen Foreman antreten, wäre es seine 8te Titelverteidigung in einer neuen Gewichtsklasse.
Nach seinem nächsten Kampf möchte sich Pacquiao in seiner philippinischen Heimat politisch betätigen.